Schießsport international: Etablierte Hilfe für drei Debütanten

Als „Alt-Internationaler“ in Vorbildfunktion für Junioren, so könnte Maximilian Dallinger seinen Auftrag für die 2. Rifle Trophy dieses Jahres, die vom 2.-4. Juli 2021 in Innsbruck ausgetragen wurde, interpretiert haben. Denn plötzlich befand er sich in einem kleinen deutschen Team, das sich maßgeblich aus Junioren zusammensetzte, die alle ihrem ersten internationalen Auftritt entgegensahen.


Foto: DSB / Das DSB-Quartett in Innsbruck v.l.: Max Ohlenburger, Marc Hülsmann, Lea Ruppel und Maximilian Dallinger.

Für Lea Ruppel (Herbstein), Marc Hülsmann (Bielefeld) und Max Ohlenburger (Idstein), allesamt Mitglieder des Gewehr-Nachwuchskaders des DSB, war die Teilnahme an diesem Wettkampf im Gegensatz zu Dallinger als Routinier der erste Schritt in Richtung internationaler Wettkämpfe. Für dieses Unterfangen stellte die Teilnahme an der Rifle Trophy den idealen Rahmen für die drei Newcomer, die sich in einem kleinen Teilnehmerfeld neben Österreichern, Bayern, Italienern und Tschechen im KK-Dreistellungskampf (3×40) beweisen mussten.
Max Ohlenburger (1164 Ringe) und Marc Hülsmann (1161 Ringe) folgten gleich am ersten Wettkampftag Maxi Dallinger ins Finale. Für einen Medaillenrang reichte es bei beiden zwar noch nicht, aber eine Finalerfahrung bei einer internationalen Veranstaltung nimmt man gern mit.

Die besten Platzierungen der Vertreter des Deutschen Schützenbundes erreichte, seinem Auftrag folgend, Maxi Dallinger, der an beiden Wettkampftagen im KK-Dreistellungskampf jeweils den 2. Rang mit 1178 und 1172 Ringen belegte und zu seinem außergewöhnlichen Auftritt sagte: „Einmal Junior, immer Junior!“

Ergebnisse:
Innsbruck_Rifle_Trophy_Vorkampf

Innsbruck_Rifle_Trophy_Finale